Wort der Woche

07. Juni 2026

Liturgie-Serie Teil 11: stehen, sitzen oder knien?

Das schöne Lied von Johann Michael Haydn aus dem Deutschen Hochamt sagt: „Hier liegt vor deiner Majestät im Staub die Christenschar, das Herz zu dir, o Gott erhöht, die Augen zum Altar.“ Sollen wir vor Gott „im Staub liegen“? Mit welcher Haltung sollen wir zu Gott kommen? Psalm 139 drückt es so aus: „Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir.

Jede Geste drückt dabei etwas anderes aus: Der Mensch, der kniet, macht sich klein und drückt damit aus, dass jemand anderer wichtiger als er selbst ist.

 Das Stehen drückt grundsätzlich die Haltung des auferstandenen Menschen aus. Allerdings muss ich sagen, dass ich eine ganz andere Erfahrung gemacht habe, als ich im südlichen Afrika war. Dort ist das Stehen, genauso wie das Gehen, eine Sache, die man nicht länger als notwendig macht. Viele Menschen gehen dort jeden Tag viele Kilometer zu Fuß in die Arbeit, entweder, weil sie es sich nicht leisten können, oder weil sie das Geld für ihre Familie sparen möchten. In Sambia, wo ich zwei Jahre verbracht habe, werden alle wichtigen Dinge sitzend erledigt. Angefangen vom Essen, dass man natürlich sitzend einnimmt, bis zum Abschluss eines Vertrages, was auch sitzend am Tisch geschieht. Das zieht sich weiter bis in den Gottesdienst: die wichtigen Dinge müssen natürlich im Sitzen geschehen. Und deshalb hört man dort das Evangelium sitzend an: denn, wie ich dort selbst gehört habe: „Wie könnten wir stehen, wenn der Herr spricht?“ (Und dem Herrn damit nicht die volle Aufmerksamkeit geben?).

Ich glaube also, dass es nicht so sehr entscheidend ist, welche Haltung wir konkret einnehmen, sondern mit welcher inneren Haltung wir uns in der Liturgie befinden, ob wir also „ganz da sind“. Gleichzeitig muss meine äußere Haltung diese innere Haltung ausdrücken. Innere und äußere Haltung müssen „zusammenklingen“.

Euer Diakon

Richard

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Anmeldung zur Erstkommunionvorbereitung 2026

Info-Brief zur Erstkommunion-Vorbereitung 2025/2026

Liebe Eltern!

Ab Ende November 2025 wird in unserer Pfarre die Vorbereitung auf die Erstkommunion für die katholisch getauften Kinder der 2. Volksschulklassen beginnen. Die Erstkommunion selbst werden wir voraussichtlich im Mai 2026 feiern, der genaue Termin wird noch bekanntgegeben. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Erstkommunion wollen wir gemeinsam den katholischen Glauben tiefer kennenlernen, Heilige Messen feiern und die Kinder auf das Sakrament der Versöhnung/Beichte vorbereiten. Sie können Ihr Kind anmelden, wenn es römisch-katholisch getauft ist und ab Herbst 2025 die 2. Volksschul-Klasse besucht. Sollte Ihr Kind noch nicht getauft sein, kann es trotzdem angemeldet werden, muss aber vor der Erstkommunion die Taufe empfangen.

Die Vorbereitung stützt sich auf drei „SÄULEN“:

  • Heilige Messen an Sonntagen (besondere verpflichtende Termine für Heilige Messen werden rechtzeitig bekanntgegeben)
  • Gruppenstunden in der Pfarre (Zeitpunkt und Häufigkeit hängen von der Anzahl der angemeldeten Kinder ab)
  • Mitwirkung der Eltern (zB. Info-Abende, einige gemeinsame Veranstaltungen…)

WELCHE SCHRITTE SIND NUN FÜR SIE NOTWENDIG?

► Sie bekommen mit diesem Brief ein Anmeldeformular für die Erstkommunion-Vorbereitung. Füllen Sie dieses bitte aus und bringen Sie es zusammen mit einer Kopie des Taufscheins Ihres Kindes und € 50,- Kostenbeitrag + Fotosticker des Kindes

bis spätestens Sonntag, 2. November 2025

persönlich ins Pfarrbüro (Öffnungszeiten Dienstag u. Freitag 10-12h; Mittwoch 17‑18h). Sie können die Anmeldung auch nach den Heiligen Messen in der Sakristei abgeben. Gottesdienst-Zeiten: www.sanktchristoph.at

► Am Sonntag, 23. November 2025, feiern wir um 11h in der Pfarrkirche eine erste gemeinsame Heilige Messe mit den Erstkommunion-Kindern und mit Ihnen, liebe Eltern.

Dienstag, 25. November 2025, 19h, Pfarrsaal: Info-Abend für die Eltern. Bei diesem Treffen erfahren Sie die weiteren Termine.

Ich freue mich darauf, Ihnen persönlich zu begegnen. Herzliche Grüße und Gottes Segen

Pfarrer Alexander Fuchs und das Erstkommunions-Team