15. Februar 2026
„Ich glaube an die Gemeinschaft der Heiligen“

Eine der Wirkungen des Heiligen Geistes, die den dritten und letzten Teil des Glaubensbekenntnisses bilden, ist die „Gemeinschaft der Heiligen“. Wie einer der anderen Autoren dieser Serie geschrieben hat, erkennt man den Heiligen Geist daran, was er bewirkt und was er „schafft“. Beides ist rein menschlich gesehen schwierig bis unmöglich: dass es Gemeinschaft gibt, nicht nur Zank, und dass Menschen heilig sind. Dafür braucht es den Heiligen Geist. Wir alle sind geschaffen und fähig, den Heiligen Geist zu empfangen und zu beherbergen. Wichtig ist vor allem, dass wir den Wunsch haben, ihm zu begegnen und Gott darum bitten. Denn „wer bittet, der empfängt“.
Ein Ausdruck dafür, dass wir an die Gemeinschaft der Heiligen Glauben, ist das Anzünden von einem „Kerzerl“ in der Kirche. In unserer Kirche St. Christoph kommt es fast nie vor, dass keine Kerze brennt. Damit drücken wir unter anderem aus, dass wir uns mit den Verstorbenen verbunden fühlen, an sie denken und für sie bitten. Umgekehrt erhoffen wir auch von ihnen Segen und Fürbitte, weil sie, wie wir hoffen, jetzt näher bei Gott sind.
So drücken wir durch eine kleine Geste unseren Glauben an die Gemeinschaft der Heiligen aus.
Gottes Segen wünscht,
Kaplan Clemens
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