Wort der Woche

01. Nov. 2026

Hl. Christoph und Pfarre St. Christoph

Der hl. Christoph war ein Riese aus dem Land Kanaan. Sein Ideal war es, dem größten König der Welt zu dienen. Also begab er sich zum König eines großen Reiches; als er jedoch erfuhr, dass dieser König Angst vor dem Teufel hatte, wandte er sich stattdessen dem Teufel zu, um ihm zu dienen. Der Teufel sagte ihm, dass er am meisten Angst vor einem Mann namens Christus habe, der ans Kreuz genagelt worden war; daraufhin beschloss der hl. Christoph, Christus zu dienen. Er suchte einen Einsiedler auf und fragte ihn, wie er Christus dienen könne. Der Einsiedler erklärte ihm, dass man, um Christus zu gefallen, fasten, beten und seinen Nächsten lieben müsse. Dem hl. Christoph fiel das Fasten zu schwer, und da er nicht beten konnte, fragte er den Einsiedler, wie er seinen Nächsten lieben solle. Der Einsiedler sah, wie groß er war, und sagte ihm, dass es in der Nähe einen großen Fluss gebe, dessen Strömung reißend sei und in dem viele Menschen, die ihn überqueren wollten, ertrunken seien. Er könne diejenigen, die den Fluss überqueren wollten, auf dem Rücken tragen und ihnen helfen. Das würde Jesus sicherlich gefallen. Der hl. Christoph baute daraufhin ein Haus am Flussufer, wo er wohnte und Menschen über den Fluss trug. Eines Nachts, als er schlief, hörte er die Stimme eines Kindes, das ihn bat, ihm über den Fluss zu helfen. Als er das Kind auf dem Rücken bis zur Mitte des Flusses trug, stieg das Wasser immer höher, und das Kind auf seinem Rücken wurde immer schwerer. Nachdem sie den Fluss überquert hatten, erzählte der hl. Christoph dem Kind, was er empfunden hatte. Da sagte das Kind zu ihm: „Was du gerade getragen hast, war nicht nur das gesamte Universum, sondern auch den Schöpfer des Universums hast du auf deinen Schultern getragen. Ich bin Jesus Christus, der Herr, dem du dienst.“ Dann verschwand das Kind.

„Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ somit begann der Gottesdienst am 11. Sep. 1977 im katholischen Seelsorgezentrum-Kagran-Nord am Rennbahnweg. Dabei waren unser verehrter Seelsorger Helmut Nagorziansky und der damalige Bischofsvikar Josef Zeininger. P. Zeininger hat laut gesagt: „Euer Kirchenpatron ist der Hl. Christoph. Er trug Christus und mit ihm Licht und Hoffnung. So soll auch euer Auftrag sein, Licht und Hoffnung zu den Menschen hier am Rennbahnweg zu bringen.“ Um dem ewigen, wahren Gott zu dienen, hat er viel durchgemacht und auch falsche Entscheidungen getroffen, doch er hat nicht aufgegeben. Deshalb bitten wir den gütigen Gott auf die Fürsprache des hl. Christoph, dass wir unserer ursprünglichen Berufung und unserem Auftrag treu bleiben

Kaplan Giovanni Wu

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