Erstkommunion Anmeldung 2027

Info-Brief zur Erstkommunion-Vorbereitung 2026/2027

Liebe Eltern!

Ab Ende November 2026 wird in unserer Pfarre die Vorbereitung auf die Erstkommunion für die katholisch getauften Kinder der 2. Volksschulklassen beginnen. Die Erstkommunion selbst werden wir voraussichtlich im Mai 2027 feiern, der genaue Termin wird noch bekanntgegeben. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Erstkommunion wollen wir gemeinsam den katholischen Glauben tiefer kennenlernen, Heilige Messen feiern und die Kinder auf das Sakrament der Versöhnung/Beichte vorbereiten. Sie können Ihr Kind anmelden, wenn es römisch-katholisch getauft ist und ab Herbst 2026 die 2. Volksschul-Klasse besucht. Sollte Ihr Kind noch nicht getauft sein, kann es trotzdem angemeldet werden, muss aber vor der Erstkommunion die Taufe empfangen.

Die Vorbereitung stützt sich auf drei „SÄULEN“:

  • Heilige Messen an Sonntagen (besondere verpflichtende Termine für Heilige Messen werden rechtzeitig bekanntgegeben)
  • Gruppenstunden in der Pfarre (Zeitpunkt und Häufigkeit hängen von der Anzahl der angemeldeten Kinder ab)
  • Mitwirkung der Eltern (zB. Info-Abende, einige gemeinsame Veranstaltungen…)

WELCHE SCHRITTE SIND NUN FÜR SIE NOTWENDIG?

► Sie bekommen mit diesem Brief ein Anmeldeformular für die Erstkommunion-Vorbereitung. Füllen Sie dieses bitte aus und bringen Sie es zusammen mit einer Kopie des Taufscheins Ihres Kindes und € 50,- Kostenbeitrag und Fotosticker des Kindes

bis spätestens Sonntag, 08. November 2026

persönlich ins Pfarrbüro (Öffnungszeiten Dienstag u. Freitag 10-12h; Mittwoch 17‑18h). Sie können die Anmeldung auch nach den Heiligen Messen in der Sakristei abgeben. Gottesdienst-Zeiten: www.sanktchristoph.at

► Am Sonntag, 22. November 2026, feiern wir um 11h in der Pfarrkirche eine erste gemeinsame Heilige Messe mit den Erstkommunion-Kindern und mit Ihnen, liebe Eltern.

► Dienstag, 24. November 2026, 19h, Pfarrsaal: Info-Abend für die Eltern. Bei diesem Treffen erfahren Sie die weiteren Termine.

Ich freue mich darauf, Ihnen persönlich zu begegnen. Herzliche Grüße und Gottes Segen

Pfarrer Alexander Fuchs und das Erstkommunions-Team

Wort der Woche

11. Okt 2026

Hl. Franz von Assisi, 800. Jubiläumsjahr

Am Abend des 3. Oktober vor 800 Jahren bat der schwerkranke heilige Franziskus seine Mitbrüder, ihn zur Kirche „Santa Maria degli Angeli“ (Porziuncola) zurückzubringen, weil er hoffte, dort, wo er die Gnade empfangen hatte, seine Seele zurückzugeben. Als der Tod sich dem heiligen Franziskus näherte, hat er seine Mitbrüder gebeten, ihn auf den Boden zu legen und ihm die Kleidung auszuziehen, denn er wollte am Ende mit leeren Händen zu Gott zurückkehren, so wie alle Menschen, die gerade erst auf diese Welt gekommen sind. Doch die Brüder wollten nicht zulassen, dass er völlig nackt starb; so brachte ein Bruder ein Ordensgewand und einen Gürtel und sagte zu ihm: „Ich leihe dir diese Dinge aus, so wie man sie einem Bettler ausleiht.“ Diese Worte erfreuten Franziskus sehr, denn selbst in den letzten Augenblicken seines Lebens konnte er sein Gelübde der „Armut“ noch einhalten. Der heilige Franziskus ermahnte die Ordensbrüder, Gott, die göttliche Armut und das Evangelium zu lieben, und segnete alle seine Mitbrüder mit erhobener Hand. Schließlich sagte er: „Lasst uns Gott für den Tod unserer Schwester preisen.“ Daraufhin sangen sie gemeinsam den Sonnengesang (Lobgesang der Geschöpfe), während die Menschen laut das Kapitel über die Passion Jesu aus dem Johannesevangelium vortrugen. Franziskus entschlief friedlich. Das war am 3. Oktober 1226. Zwei Jahre später wurde er heiliggesprochen; man kann sagen, dass er der berühmteste und am meisten verehrte Heilige der Welt ist. Papst Leo XIV. hat anlässlich des 800. Todestages des heiligen Franz von Assisi im Jahr 2026 einen speziellen Brief veröffentlicht. Es handelt sich um ein „Sonderjubiläumsjahr des heiligen Franziskus“ Dieses Jubiläumsjahr dauert bis zum 10. Januar 2027, also ein ganzes Jahr. Die Apostolische Pönitentiarie hat für dieses besondere Jubiläumsjahr zudem ein Ablassdekret erlassen. Dazu genügt es nur bei einer Kirche der Franziskanerkloster, die dem heiligen Franziskus geweiht ist oder mit ihm in Verbindung steht. Man muss nicht nach Assisi zu reisen. Man sollte dort zumindest für eine angemessene Zeit beten, wobei das Gebetsanliegen insbesondere darin bestehen sollte, Gott zu bitten, dass wir nach dem Vorbild des heiligen Franziskus christliche Nächstenliebe gegenüber unseren Mitmenschen entwickeln und echte Harmonie und Frieden zwischen den Völkern schaffen.

Kaplan Giovanni WU

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