Wort der Woche

29. März 2026

Liturgieserie Teil 1: Das jüdische Pascha

Wir beginnen unsere Serie über die Liturgie mit einem Blick auf das jüdische Pascha. Der Grund dafür ist, dass die Konzilskonstitution Sacrosanctum Concilium das Pascha-Mysterium als den Kern des christlichen Gottesdienstes neu aufgedeckt hat (und damit nebenbei gesagt einen neuen Begriff geprägt hat). Das war auch der Grund, warum man die Liturgie mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, also in den 60er-Jahren, verändert hat. Man wollte, dass das Pascha-Mysterium wieder neu ins Licht kommt und gefeiert wird. Christus ist der eigentliche „Liturge“, der den Gottesdienst vollzieht. Und das vollbrachte er an seinem Pascha, am Kreuz und in der Auferstehung. Deshalb werden wir, bevor wir nächste Woche das christliche Pascha betrachten, einen Blick auf das jüdische Pascha werfen.

Das jüdische Pascha, oder Pesach, ist das Fest des Auszugs aus Ägypten. Jedes Jahr, auch noch heute, feiern die Juden dieses Fest am Vorabend des 15. Nissan, das heißt beim Frühlingsvollmond. Und sie erinnern sich daran, dass Gott mit starker Hand und erhobenem Arm das Volk aus der Sklaverei des Pharao befreit und durch das Rote Meer geführt hat. Dabei essen sie gewisse Speisen, die sie an die Ereignisse erinnern, vor allem ungesäuertes Brot, und trinken Wein. Diese beiden Speisen hat Jesus aufgegriffen beim letzten Abendmahl; dazu auch Bitterkräuter, die sie daran erinnern, wie bitter die Sklaverei war, und andere symbolische Speisen. Und natürlich gab es früher das Lamm beim Pascha-Fest, das geschlachtet und dann in jedem Haushalt gegessen wurde. Es ist ein kultisches Mahl, das heißt quasi wie ein Gottesdienst. Das wichtigste, was wir vom jüdischen Pascha mitnehmen dürfen, ist, dass die „Erinnerung“ nicht äußerlich bleiben soll, sondern dass jeder Israelit zu Ostern wieder neu „befreit“ wird und sich als Teil des Volkes Gottes sieht, das von der Sklaverei zu Leben unterwegs ist. Es ist ein pädagogisches Fest, das dies besonders den Kindern begreiflich machen will.

Ein gesegnetes Pascha wünscht, Kaplan Clemens

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Anmeldung zur Erstkommunionvorbereitung 2026

Info-Brief zur Erstkommunion-Vorbereitung 2025/2026

Liebe Eltern!

Ab Ende November 2025 wird in unserer Pfarre die Vorbereitung auf die Erstkommunion für die katholisch getauften Kinder der 2. Volksschulklassen beginnen. Die Erstkommunion selbst werden wir voraussichtlich im Mai 2026 feiern, der genaue Termin wird noch bekanntgegeben. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Erstkommunion wollen wir gemeinsam den katholischen Glauben tiefer kennenlernen, Heilige Messen feiern und die Kinder auf das Sakrament der Versöhnung/Beichte vorbereiten. Sie können Ihr Kind anmelden, wenn es römisch-katholisch getauft ist und ab Herbst 2025 die 2. Volksschul-Klasse besucht. Sollte Ihr Kind noch nicht getauft sein, kann es trotzdem angemeldet werden, muss aber vor der Erstkommunion die Taufe empfangen.

Die Vorbereitung stützt sich auf drei „SÄULEN“:

  • Heilige Messen an Sonntagen (besondere verpflichtende Termine für Heilige Messen werden rechtzeitig bekanntgegeben)
  • Gruppenstunden in der Pfarre (Zeitpunkt und Häufigkeit hängen von der Anzahl der angemeldeten Kinder ab)
  • Mitwirkung der Eltern (zB. Info-Abende, einige gemeinsame Veranstaltungen…)

WELCHE SCHRITTE SIND NUN FÜR SIE NOTWENDIG?

► Sie bekommen mit diesem Brief ein Anmeldeformular für die Erstkommunion-Vorbereitung. Füllen Sie dieses bitte aus und bringen Sie es zusammen mit einer Kopie des Taufscheins Ihres Kindes und € 50,- Kostenbeitrag + Fotosticker des Kindes

bis spätestens Sonntag, 2. November 2025

persönlich ins Pfarrbüro (Öffnungszeiten Dienstag u. Freitag 10-12h; Mittwoch 17‑18h). Sie können die Anmeldung auch nach den Heiligen Messen in der Sakristei abgeben. Gottesdienst-Zeiten: www.sanktchristoph.at

► Am Sonntag, 23. November 2025, feiern wir um 11h in der Pfarrkirche eine erste gemeinsame Heilige Messe mit den Erstkommunion-Kindern und mit Ihnen, liebe Eltern.

Dienstag, 25. November 2025, 19h, Pfarrsaal: Info-Abend für die Eltern. Bei diesem Treffen erfahren Sie die weiteren Termine.

Ich freue mich darauf, Ihnen persönlich zu begegnen. Herzliche Grüße und Gottes Segen

Pfarrer Alexander Fuchs und das Erstkommunions-Team